|
aus
Guy Sundberg
Foto: Ulrika Lindfors-Davis
Wussten Sie, dass Fischhaut zur Zeit in Paris und Mailand in Mode ist ? Was in den Modehauptstädten “in” ist, gibt es auch auf Åland.
Seit 7 Jahren gerben Margareta Svensson und Florence Pahlman Fischhäute, was keineswegs einfach ist. Aus den bearbeiteten Häuten stellen sie u.a. Ringe, Armbänder, Bilderrähmen, Krawatten, Mützen und Handschuhe her. Die Enthusiasten arbeiten zusammen, seit sie an der Volkshochschule in Houtskär 1996 an einem Kurs im Gerben von Fischhäuten teilgenommen hatten. Seither haben sie viel dazu gelernt, teils durch eigene Erfahrung und teils auch durch weitere Kurse. Fischhäute zu gerben ist nicht so leicht. Die Haut muss sehr gründlich gereinigt werden und wird danach in einem Gerbungsbad mit Rinden von unterschiedlichen Bäumen behandelt. Die Rinden machen die Haut haltbar und geben ihr eine schöne Farbe.
- Die Fischhäute, die in der Modewelt vorkommen, sind jeweils industriell gegerbt worden, meint Margareta. Deshalb wirken sie so plastikähnlich in ihrer Festigkeit. Es werden vorwiegend die Häute der folgenden Fische verwendet: Lachs, Weissfisch, Hecht, Forelle, Aal oder Flunder. Die beiden Damen bevorzugen Lachs, Hecht oder Aal.
- Aber es ist mir auch schon gelungen Ostseeheringhaut zu gerben, erzählt Florence.
|